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IPTV
IP-TV in Deutschland: Ein Marktüberblick über das Fernsehen der Zukunft aus dem Internet (Internet Protocol Television).
Der deutsche Festnetz-Telekommunikationsmarkt unterzieht sich bereits seit mehreren Jahren einem langsamen, aber stetigen Wandel. In Folge des aufkeimenden und sich zunehmend verschärfenden Wettbewerbs sind viele Unternehmen gezwungen, ihre Preise immer wieder aufs Neue zu korrigieren, um gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu erlangen. Gleichzeitig wird versucht, das Angebotsspektrum auszuweiten: Längst vergangen sind die Tage, während derer den Kunden für einen gewissen monatlichen Basispreis lediglich ein Telefon- und Internetanschluss zur Verfügung gestellt werden. Stattdessen werden heutzutage immer mehr Angebote gebündelt - und das bei sinkenden Preisen. Ein immer häufiger vorkommender Bestandteil dieser Pakete ist sogenanntes IP-TV, also Fernsehen über das Internet. Dieses wird jedoch nicht nur im Zuge von Komplettpaketen offeriert, sondern zum Teil auch als Einzelprodukt vermarktet.
Was ist IP-TV?
IP-TV ist eine Kurzbezeichnung und steht für "Internet Protocol Television". Grundsätzlich beschreibt die Bezeichnung die Technik hinter dem Multimediadienst und dessen Funktionsweise: Mit Hilfe eines digitalen Datennetzes werden Breitband-Anwendungen, wie beispielsweise Filme oder Fernsehprogramme zum jeweiligen Benutzer versendet und übermittelt. Dabei findet der dem Internet zugrunde liegende IP-Dienst Anwendung, welcher allgemein für die Datenvermittlung genutzt wird. Tendenziell kann man sich IP-TV also wie gewöhnliche Internetanwendungen, beispielsweise das Surfen mittels eines Browsers, vorstellen, wobei nicht wie dort kleine Datenmengen vermittelt werden, sondern der Benutzer stattdessen einen großen Datensatz erhält.
Allerdings stellt sich die praktische Nutzung als nicht ganz so grundlegend heraus. Der Interessierte kann häufig nicht einfach auf eine bestimmte Internetseite eines IP-TV-Anbieters zugreifen, um dort einen Film oder eine Fernsehsendung (wenn auch nur temporär) herunterzuladen. Stattdessen werden sowohl aus technischen, als auch aus urheberrechtlichen Gründen bestimmte Programme oder Empfangsgeräte benötigt, letztere ähnlich eines Premiere-Decoders. Wer das jeweilige Angebot beispielsweise über den PC beziehen will, der muss in der Regel lediglich eine vom Anbieter zur Verfügung gestellte Software installieren. Anschließend kann das TV-Programm oder der Film problemlos auf dem heimischen PC genossen werden; wer eine Verbindung zum Fernseher hergestellt hat, kann natürlich auch diesen zur Darstellung nutzen. Soll IP-TV hingegen direkt über den gewöhnlichen Fernseher bezogen werden, wird regelmäßig eine sogenannte Set-Top-Box benötigt, welche zwischen den Router (der das Internetsignal verteilt) und das TV-Gerät geschaltet wird.
Obwohl IP-TV längst nicht so verbreitet ist wie beispielsweise Kabel- oder Satellitenfernsehen, kann bei Bedarf bereits auf ein stattliches Programm zurückgegriffen werden: Sowohl öffentlich rechtliche Sender wie ARD, ZDF und Co., als auch die privaten (RTL, Pro7, Sat.1 etc.) verbreiten ihr Programm bereits via IP-TV. Gleichzeitig können - häufig jedoch nur gegen einen Aufpreis - bestimmte PayTV-Sender, wie Sat1 Comedy, SciFi und mehr bezogen werden.
Auch die Vielfalt an IP-TV-Anbietern hat in den letzten Jahren zugenommen. Wo anfangs lediglich einige wenige Unternehmen wie ProSiebenSat.1 Media Pionierarbeit leisteten (zusammen mit der United Internet AG wurde der Video-on-Demand-Dienst Maxdome geschaffen), da bieten mittlerweile sämtliche großen Festnetz-Telekommunikationsunternehmen wie die Deutsche Telekom AG bzw. deren Geschäftsfeld T-Home, Arcor, Alice und Co. IP-TV an - häufig als fester Bestandteil sogenannter Bundles zusammen mit dem Internetzugang und Festnetzanschluss, teilweise aber auch als optionales Produkt.
IP-TV muss sich nicht selten Vergleichen mit anderen TV-Übertragungs- bzw. Empfangsformen unterziehen. Im Vergleich zum Kabelfernsehen punktet es beispielsweise durch die Möglichkeit zeitversetzten Fernsehens und der Video-on-Demand-Funktion; dadurch können ausgewählte Filme jederzeit in Anspruch genommen werden - ähnlich also einer Videothek. Im Bereich der Programmvielfalt zieht IP-TV derzeit aber noch klar den Kürzeren; Kabel-Nutzer können auf wesentlich mehr hochwertige Sender zugreifen.
Den direkten Vergleich mit Satelliten-TV muss das neue Medium hingegen kaum scheuen. Dank eines ausführlichen elektronischen Programmführers, mit dem Sendungen effizient gesucht und vorgemerkt werden können, dürften IP-TV-Kunden oftmals auf eine Programmzeitschrift verzichten. Gleichzeitig besticht das Internet-Fernsehen durch eine vergleichsweise hohe Mobilität: Während Satelliten-Receiver nur dort genutzt werden können, wo auch ein passendes Verbindungskabel zur Schüssel liegt, da kann ein Router, der sich bereits innerhalb des Gebäudes befindet und nicht wie die Satellitenschüssel auf dem Dach, die Signale viel leichter innerhalb der Wohnräume verteilen. Allerdings punktet Deutschlands am häufigsten genutzte Empfangsmethode durch eine unschlagbare Sendervielfalt: Sowohl inländische, als auch viele ausländische Programme können via Satellit empfangen werden. Dafür muss aber auch häufiger mit wetterbedingten Störungen gerechnet werden, die im Zuge von IP-TV umgangen werden.
Im Vergleich zum Antennen-TV hat internetbasiertes Fernsehen sogar erstmals den Vorteil einer höheren Programmauswahl. Mittels DVB-T sind - je nach Region - nämlich oftmals nicht mehr als zwei bis drei dutzend Sender zu empfangen. Die meisten Internetdienste bieten da eine höhere Abwechslung. Allerdings ist Antennenfernsehen bezüglich der entstehenden Kosten nachwievor ungeschlagen: Abgesehen von de Rundfunkgebühren fallen keine weiteren zu zahlenden Entgelte an.
Mit welchen Preisen aktuelle IP-TV-Angebote verbunden sind soll im Folgenden näher beleuchtet werden.
IP-TV-Anbieter
Zu Beginn soll das IP-TV-Angebot der Deutsche Telekom AG untersucht werden. Diese ist auf dem Festnetztelekommunikationsmarkt durch ihr relativ junges strategisches Geschäftsfeld T-Home vertreten. Dieses entstand infolge der Konzernumstrukturierung aus dem ehemaligen Festnetz-Bereich T-Com und der anderen Telekom-Tochter T-Online und vereint nun sämtliche Festnetz- und Internetdienstleistungen; DSL-Anschlüsse und zugehörige Tarife werden beispielsweise nun nicht mehr über zwei verschiedene Gesellschaften vermarktet, sondern fallen in ein kombiniertes Geschäftsfeld.
IP-TV wird folgerichtig auch über T-Home vermarktet. Dieses bietet das neue Medium in Kombination mit Internet- und Telefonanschlüssen, sowie den zugehörigen Tarifen im Zuge der sogenannten Entertain-Pakete an. Grundsätzlich existieren diese in drei verschiedenen Ausführungen: einem Einsteigerpaket (Entertain Basic), einem Bundle für Durchschnittsnutzer (Entertain Comfort), sowie einer auf Intensivanwender ausgelegten Fernseh-Internet-Telefon-Kombination (Entertain Comfort Plus). Dabei werden die beiden letztgenannten Tarife auch noch in VDSL-Ausführungen angeboten; dadurch kann der jeweilige Internetanschluss - sofern VDSL verfügbar ist - Übertragungsgeschwindigkeiten wahlweise von bis zu 25 oder 50 mbit/s realisieren.
Preislich gesehen hat dieses Upgrade natürlich auch Auswirkungen: Während der "normale" Entertain Comfort ca. 50 € im Monat kostet (genau wie der leistungsschwächere Basic-Tarif) und die DSL-Variante des Comfort Plus mit 75 € angerechnet wird, verlangt T-Home für die VDSL-Ausführungen jeweils zusätzliche 10 € im Monat für eine Übertragungsrate von maximal 25 mbit/s bzw. 15 € im Falle von VDSL 50.
Mit inbegriffen bei sämtlichen Entertain-Paketen sind eine Internet-, sowie eine Telefon-Flatrate. Unterscheidungsmerkmale lassen sich (neben den verschiedenen Geschwindigkeitsausführungen) dafür im IP-TV-Bereich finden. Der Entertain Basic-Tarif beinhaltet beispielsweise lediglich den Zugang zu einer Video-on-Demand-Funktion. In dieser Online-Videothek können sämtliche aktuellen Filme, sowie eine Vielzahl Klassiker jederzeit per Knopfdruck "ausgeliehen" werden. Das bedeutet: Der Film kann sofort betrachtet werden und wird nach dem Zeitablauf automatisch wieder gelöscht. Jeder Ausleihvorgang verursacht dabei zusätzliche Kosten - je nach Film und Ausleihdauer zwischen 1 € und 4 €.
Wem der Zugang zu einer Online-Videothek nicht ausreicht, der sollte sich eher am T-Home-Paket Entertain Comfort orientieren. Neben Video-on-Demand erhält der Nutzer hierbei noch sämtliche Basis-TV-Sender (RTL, Sat.1, Pro7 etc.). Die dafür notwendige Hardware in Form einer Set-Top-Box wird außerdem mitgeliefert. Diese ermöglicht zusätzlich zeitversetztes Fernsehen und beinhaltet einen elektronischen Programmführer, mit welchem ausführliche Informationen über die jeweilige Sendung jederzeit auf den Bildschirm gerufen werden können.
Zugang zu den sogenannten Premium-Sendern - also solchen, die sonst nur im Pay-TV nutzbar sind - erhalten hingegen nur T-Home-Kunden im Tarif Comfort Plus.
T-Home bietet also eine große Programmbreite und individuell buchbare Tarife an - wer beispielsweise auf die Premium-Sender verzichten kann, nutzt nur das knapp 25 € günstigeren Comfort-Paket. Gleichzeitig lassen sich zwei der drei Pakete dank VDSL bezüglich der Übertragungsrate kräftig aufwerten. Hier werden aber auch die Nachteile von T-Homes Entertain-Paketen ersichtlich: Zum einen sind sie sehr preisintensiv - andere Unternehmen bieten ähnliche Tarife zu niedrigeren Monatsbeiträgen an - zum anderen sind interessante Zusätze wie VDSL nur selten verfügbar. Dennoch darf auch nicht vergessen werden, dass T-Home-Kunden auf einen zuverlässigen Service zählen können.
Auch die ehemalige Mannesmann-Tochter Arcor ist auf den IP-TV-Zug aufgesprungen. In direkter Konkurrenz zu T-Home bietet das Eschborner Unternehmen seit einiger Zeit ebenfalls Tarife mit digitalen Fernsehprogrammen via Internet an. Im Gegensatz zum Marktführer hat die 1997 gegründete Gesellschaft allerdings keine Tarifpakete im Programm, die IP-TV automatisch beinhalten - stattdessen wird es in Form einer knapp 10 € teuren Zusatzoption offeriert, welche zu jedem Arcor-Tarif mit einer DSL-Bandbreite von mindestens 6 mbit/s hinzugebucht werden kann. Ein solches Komplettpaket mit DSL- und Telefonanschluss samt zugehörigen Flatrates ist bereits ab knapp 30 € im Monat erhältlich. Die Laufzeit des Internetfernsehens passt sich dabei automatisch an die des Hauptvertrages an.
Im Basispaket für zusätzliche 10 € im Monat ist das Folgende enthalten: ein Zugang zur Arcor-DSL-Videothek, mittels derer diverse Filme ab 1,50 € pro Tag auf den Bildschirm gezogen werden können, ca. 50 Basis-TV-Sender (die Auswahl entspricht in etwa der von T-Home), ein elektronischer Programmführer, sowie die Möglichkeit des zeitversetzten Fernsehens - beides in Form einer mitgelieferten Set-Top-Box. Für weitere 13 € im Monat erhalten Arcor-Kunden außerdem Zugriff auf das sogenannte "Full-Entertain"-Paket, welches bis auf wenige Ausnahmen dieselben Sender wie die Premium-Variante von T-Home beinhaltet - von SciFi über Gusto bis hin zu 13th Street kann man also diverse Pay-TV-Sender nutzen.
Neben diesem Zusatz bietet Arcor aber auch noch weitere optional erhältliche Programme: So können auch russische, türkische oder beispielsweise spezielle Sportsender gegen Aufpreis empfangen werden.
Das Eschborner Unternehmen punktet sowohl durch seine günstigen Preise, als auch durch seine Vielfalt. Wer beispielsweise das kleinstmögliche Komplettpaket mit der Basis-IP-TV-Option für Viedo-on-Demand und Free-TV-Sender bucht, der zahlt deutlich weniger als Nutzer des Entertain Comfort-Pakets von T-Home. Gleichzeitig kommen türkisch- und russischsprachige Interessierte bei Arcor dank der optionalen Sender zusätzlich auf ihre Kosten.
Allerdings haben Arcor-Kunden mit einem etwas eingeschränkteren (aber nicht schlechten) Service, sowie geringeren Übertragungsraten zu kämpfen - VDSL wird beispielsweise erst gar nicht angeboten.
Als nächster Anbieter soll Alice begutachtet werden. Die Tochtergesellschaft der Hamburger HanseNet GmbH ist ein Telekommunikationsunternehmen, welches anfangs lange Zeit lediglich auf lokaler Ebene aktiv war, in den letzten Jahren aber bundesweit expandiert hat. Alice bietet mittlerweile DSL- und Internetanschlüsse in ganz Deutschland an. Dazu gesellen sich seit einiger Zeit diverse IP-TV-Tarife.
Ähnlich wie Arcor hat auch Alice keine Komplettpakete im Programm, die Internet, Telefon und Fernsehen vereinen. Stattdessen kann wie beim Eschborner Unternehmen zusätzlich zu den regulären Tarifen (erhältlich ab knapp 15 Euro im Monat) eine sogenannte homeTV-Option gebucht werden, die für einen regelmäßigen Aufpreis in Höhe von ca. 10 € diverse Free-TV-Sender von Sat.1 über DSF bis hin zu RTL zur Verfügung stellt. Ebenfalls mit inbegriffen ist ein Video-on-Demand-Zugang; die Ausleihpreise variieren hier zwischen 1 € und 6 €. Für weitere 15 € im Monat erhalten Alice-Kunden die Pay-TV-Option "Big Entertainement", die die gewohnten Premium-Sender beinhaltet. Ebenfalls buchbar ist ein MTV-Paket mit diversen Zusatzsendern wie VH1 Classic oder MTV dance, oder das sogenannte "Türk Premium"-Paket für eine Vielzahl türkischsprachiger Programme.
Mit Alice agiert ein recht vielseitiger IP-TV-Anbieter auf dem deutschen Markt. Hier kann man sich sein Paket nach Belieben zusammensuchen - wer beispielsweise Hauptaugenmerk auf das internetbasierte Fernsehen legt, der wählt einen Einsteigertarif ab 15 € im Monat und kombiniert diesen mit diversen IP-TV-Optionen.
Das größte Problem der HanseNet-Tochter ist allerdings das DSL-Netz: Außerhalb Hamburgs ist die Verfügbarkeit vergleichsweise rar. Von den interessanten Angeboten kann also bei weitem nicht jeder Gerbrauch machen. Ähnlich problematisch gestaltet sich die Einzelhandelsstruktur: Auf einen direkter Ansprechpartner, wie ihn T-Home-Kunden beispielsweise in den T-Punkten finden, müssen Alice-Kunden häufig verzichten; der Service erfolgt deshalb oftmals primär über Hotlines.
Zu guter letzt soll das IP-TV-Angebot der United Internet AG-Tochter 1&1 begutachtet. Die 1988 in Monatbaur entstandene Gesellschaft bildete die Keimzelle des genannten Mutterkonzerns, der neben 1&1 beispielsweise noch über Mehrheitsanteile an den Gesellschaften GMX und WEB.DE verfügt. Neben DSL und Telefonie umfassenden Komplettpaketen bietet das Telekommunikationsunternehmen seit einiger Zeit auch IP-TV an - und zwar in Zusammenarbeit mit der Online-Videothek Maxdome, deren Inhaber kaum überraschenderweise ProSiebenSat.1 Media und United Internet sind.
Zugriff auf den Video-on-Demand-Dienst erhalten allerdings nur Nutzer des Tarifs "1&1 Surf & Phone 16.000 Komplett", welcher neben einem DSL- und Telefonanschluss die passenden Flatrates beinhaltet. Maxdome gestaltet sich nun aber als tendenziell komplett anderer Dienst, als die IP-TV-Programme von T-Home, Arcor oder Alice. Denn der Nutzer erhält keinen gewöhnlichen Video-on-Demand-Zugang, der bei jedem Filmabruf Zusatzkosten verursacht, sowie einige TV-Sender; stattdessen wird 1&1-Kunden eine sogenannte Movie-Flat zugesprochen, die das kostenlose Aufrufen diverser Maxdome-Inhalte ermöglicht. Darin inbegriffen sind eine Vielzahl von Filmen, diverse Serien, Comdyshows, Kindersendungen und Erotikfilme - abgesehen von den Spiel- und Erotikfilmen werden dabei in erster Linie Inhalte angeboten, bei denen ProSiebenSat.1 die Ausstrahlungsrechte innehat.
1&1 bietet letzten Endes also das eingeschränkteste IP-TV-Programm unter den genannten Betreibern an. Von gewöhnlichem Internetfernsehen kann hier eigentlich keine Rede sein - stattdessen stellt die Movie-Flat eine erweiterte und kostengünstigere Video-on-Demand-Funktion dar. Somit ist auch die Programmvielfalt eingeschränkter - auf Serien, die beispielsweise auf RTL laufen, kann der 1&1-Kunde nicht zugreifen. Zudem ist der Maxdome-Zugang nur im größten der drei angebotenen Komplettpakete erhältlich; eine freie Kombination wie bei Arcor oder insbesondere bei Alice ist also nicht möglich.
Dafür punktet 1&1 bzw. Maxdome mit einer großen Filmauswahl, die jederzeit abgerufen werden kann. Und das Wichtigste ist dabei: es werden keine zusätzlichen Einzelkosten verursacht.
Fazit zum IP-TV
Wie deutlich geworden sein dürfte, ist die Auswahl an IP-TV-Anbietern zwar nicht unendlich groß, aber definitiv nicht mehr so gering, wie noch vor wenigen Jahren - ein eindeutiges Zeichen dafür, dass internetbasiertes Fernsehen durchaus an Popularität gewinnt. Zudem dürfte aufgefallen sein, dass die Sender-Vielfalt sich nur selten unterscheidet; mit Ausnahme von 1&1 bzw. Maxdome stellen sämtliche Betreiber einige Basis-Sender zur Verfügung, sowie optional diverse Pay-TV-Programme.
Die Internetnutzung stellt also längst nicht mehr nur einen Telekommunikationsbereich dar; vielmehr ist sie im Zuge von IP-TV und ähnlichen Diensten zu einem multimedialen Medium geworden, dass dem gewöhnlichen Fernsehen in Zukunft arge Konkurrenz bereiten könnte. Der Vorteil liegt dabei ganz eindeutig in der Kombinationsfähigkeit: IP-TV kann in Verbindung mit dem "normalen" Telefon- und Internet-Anschluss beantragt werden und lässt sich in seiner Sender-Vielfalt häufig nutzungsbedingt auswählen - wer beispielsweise nicht auf Pay-TV-Sender verzichten kann, der bucht diese einfach gegen einen bestimmten monatlichen Aufpreis dazu.
Zudem besticht IP-TV durch eine Vielzahl technischer Vorteile, wie beispielsweise der Möglichkeit zeitversetzten Fernsehens oder einem ausführlichen elektronischen Programmführer. Gleichzeitig ist es zumindest im Vergleich zu Kabelfernsehen häufig günstiger.
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